
Landkreis Augsburg. In der vergangenen Sitzung des Kreistages des Landkreises Augsburg verabschiedete der Kreistag einstimmig eine neue Resolution zum Bahnprojekt Ulm-Augsburg. Das leitende Prinzip bleibt „Mehrwert für die Region“ und so trägt die Resolution die klare Handschrift der CSU-Kreistagsfraktion.
Seit Beginn der Debatte um den Ausbau der Bahnstrecke Ulm-Augsburg prägt die CSU im Landkreis diese maßgeblich, einerseits durch den Einsatz von Landrat Martin Sailer und dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (beide CSU) und andererseits durch Vernetzung der betroffenen Ortsverbände und Bürgermeister im Steuerungskreis durch Ludwig Lenzgeiger (Adelsried) und Christian Weldishofer (Zusmarshausen).
Nach Festlegung der Vorschlagstrasse (türkis-orange) im Zuge des Raumordnungsverfahrens, bei dem der Ausbau der Bestandsstrecke ausgeschlossen wurde, hätten die Prioritäten neu gesetzt werden müssen, so der Fraktionsgeschäftsführer der Kreistagsfraktion Ludwig Lenzgeiger. „Mehrwert für die Region heißt jetzt maximale Einigkeit für die Kommunen entlang der Autobahn, um die Belastungen der Bürger entlang der potenziellen Strecke möglichst niedrig zu halten und diese Strecke zu optimieren. So sollen bei den Planungen sogar Chancen genutzt werden, den Autobahnlärm durch eine lärmschutztechnische Gesamtbetrachtung zu reduzieren“, erklärt Lenzgeiger.
Intensiv rang der Kreistag teils um einzelne Sätze, wobei am Ende Einigkeit über den Resolutionstext erreicht wurde, was Landrat Martin Sailer explizit lobte:
„Einen einstimmigen Kreistagsbeschluss zu einem solch fortgeschritten Planungsstand gab es noch nie! Damit demonstriert die Region Geschlossenheit und erhöht die Realisierungswahrscheinlichkeit deutlich! Meine Strategie, die Region möglichst lange geschlossen zu halten, ist vollumfänglich aufgegangen. Das Variantenchaos beim Zulauf zum Brenner-Basistunnel war uns warnendes Beispiel.“
Folgende Punkte umfasst die Resolution:
Auch der Bundestagsabgeordnete und Kreisrat Hansjörg Durz, der sich seit Jahrzehnten für einen bürger- sowie umweltfreundlichen Ausbau des Nahverkehrs in der Region einsetzt, bewertete das Ergebnis positiv: „Mit diesem erneut geschlossenen Signal Richtung Berlin sind wir auf einem guten Weg, das Bestmögliche für unsere Region herauszuholen.“
Kreiert von Baumkrone Werbeagentur
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