Der Landkreis Augsburg hat aus dem in die Jahre gekommenen Jugendfreizeitgelände „Rücklenmühle“ in Gabelbach bei Zusmarshausen ein wahres Schmuckstück gemacht, das nun Jugendgruppe ebenso wie Familien willkommen heißt.

In Zusmarshausen an Zusam und Fehlbach ist eine neue Anlage entstanden, die sich perfekt für Veranstaltungen der Jugendarbeit eignet: Naturnahe Gebäude auf einem Gelände, das einer waldartig umschlossenen Insel mit zwei Bachläufen gleicht. Jugendgruppen, Vereine, Verbände und Schulklassen finden auf dem Jugendfreizeitgelände Rücklenmühle in Gabelbach die idealen Voraussetzungen für ihre Bildungs-, Freizeit- und Erholungsmaßnahmen. Sie haben nicht nur Gelegenheit, Natur und Gemeinschaft zu erleben, sondern Erinnerungen zu schaffen und Raum zur Persönlichkeitsentwicklung zu finden

 

Das Bestandsgebäude wurde saniert und durch einen weiteren Aufenthaltsbereich mit Küchen sowie Sanitäreinheiten erweitert. Dazu kamen der Neubau eines Selbstversorgerhauses, einer Zelthausgruppe sowie die Neugestaltung der gesamten Freifläche.

Vor Ort ist alles, was man braucht: Für heiße Tage gibt es eine Badestelle, die – ebenso wie das ganze Gelände – barrierefrei gestaltet ist.

Träger des Projekts ist der Landkreis Augsburg, betrieben wird das Jugendfreizeitgelände vom Kreisjugendring Augsburg-Land.

Die neu entstandene Einrichtung bietet nun Platz für die Naturerlebnisse und das gemeinsame Freizeitprogramm dreier Gruppen gleichzeitig.

 

Das Selbstversorgerhaus „Zusamaue“ kann 35 Personen beherbergen. Es bietet acht Vierbettzimmer, jeweils mit Dusche und WC im Obergeschoss, einen Aufzug, zwei Zimmer mit rollstuhlgerechtem Bad, einen Betreuer-, einen Aufenthaltsraum und eine Küche im Erdgeschoss. Das Gebäude ist ganzjährig nutzbar – auch für Schulklassen. Es ist von Grünflächen umgeben, auch eine Feuerstelle gehört dazu.

 

Auf dem Zeltplatz gibt es feste Zelthäuschen in Holzbauweise. Jedes ist mit vier Schlafplätzen ausgestattet. Mit einem zusätzlichen barrierefreien Zelthäuschen ist Platz für 34 Personen. Auch zu diesem Bereich gehört mit dem Haus „Fehlbach“ ein eigenes Gebäude mit Küche, Aufenthalts- und Sanitärräumen sowie einer Feuerstelle.

Auf dem Zeltplatz ist zudem Platz für etwa 40 Personen mit selbst mitgebrachten Zelten. Er verfügt mit der „Alten Mühle“ über ein eigenes Gebäude mit Küche, Aufenthaltsraum mit Kaminofen und Sanitärräumen sowie eine Feuerstelle und große Spielwiese.

Zudem gibt es einen Fußballplatz. Der Fehlbach lockt zum Spiel am oder im Wasser, während sich die Zusam für eine ausgedehnte Floßfahrt anbietet.

Besonders schöne Wanderwege befinden sich in dem zusammenhängenden Waldstück nordöstlich von Steinekirch und „Am Horn“, südlich von Zusmarshausen. Wanderungen sind außerdem beschrieben im Wander- und Freizeitführer „Naturpark Augsburg - Westliche Wälder“.

 

Mit rund 5 Mio. Euro Baukosten hat der Landkreis Augsburg ein wahres Kleinod für Kinder und Jugendlichen – nicht nur aus dem Landkreis Augsburg – geschaffen. Gefördert wurde das Vorzeigeprojekt durch ReAL West e.V., EVA Erholungsgebieteverein, den Bezirk Schwaben, LEADER und die Stadt Augsburg.

 

Das neu gestaltete Jugendfreizeitgelände an der Rücklenmühle wurde zudem mit dem Regionalen Holzbaupreis der Bayer. Staatsregierung gewürdigt. Die Jury lobt unter anderem das Gesamtkonzept des Projekts. Die Auszeichnung wird vom Bayerischen Staatsministerium  für  Wohnen, Bau und Verkehr vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Als Landkreis sind wir stolz auf das, was wir dort gemeinsam geschaffen haben. Dass unser neuer Zeltplatz in Windeseile belebt wurde und nun über das gesamte Jahr allen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit gibt, Natur und Gemeinschaft zu erleben, sehen wir als Erfolg“, erklärt Ulrike Höfer, stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende und Sprecherin im Jugendausschuss.

 

Das Gersthofer Paul-Klee-Gymnasium zieht in 2024 in das vollständig neu gebaute Gebäude ein. Schüler wie Lehrer lernen in modernster Lernumgebung, die nicht allein genug Raum für alle bietet, sondern auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Medienausstattung Standards setzt. Knapp 75 Millionen Euro hat der Landkreis hierfür investiert.

Knapp 3 Jahre werden seit dem offiziellen Spatenstich im Juni 2021 vergangen sein, wenn Schüler und Lehrer Einzug in die neuen Räume des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen halten. Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2024/2025 startet der Schulbetrieb. Damit beschließt der Landkreis Augsburg seine bisher größte schulische Baumaßnahme. „Sowohl Zeit- wie auch Kostenplanung können größtenteils eingehalten werden“, freut sich dabei Lorenz Müller, Fraktionsvorsitzender der CSU im Augsburger Kreistag und ergänzt: „Das ist in heutigen Zeiten keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eher die Ausnahme“.

Knapp 76 Millionen Euro hat der Landkreis damit in den weiteren Ausbau seiner Schullandschaft investiert. Weit über 425 Millionen sind es in diesem Bereich seit dem Jahr 2008.

 

Der Neubau des Paul-Klee-Gymnasium erfolgte dabei nach den neuesten energetischen Vorgaben. Auf den südlichen Dachflächen wurde eine für den Eigenverbrauch der Schule optimierte PV-Anlage installiert. Das Dach der Dreifachsporthalle wird als Gründach angelegt. Zudem findet sich im Umgriff des Hauptgebäudes ein großzügiges Angebot von Sport- und Bewegungsflächen wieder. „Wir nahmen unser Selbstverständnis als Bildungslandkreis ernst. Und so schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für die gesamte Schulfamilie schaffen; allen voran natürlich für die voraussichtlich rund 1350 Schülerinnen und Schüler, die hier künftig beheimatet sein werden“, betont Dr. Ludwig Lenzgeiger, Mitglied im Bildungsausschuss und CSU-Fraktionsgeschäftsführer.

Die kommenden Monate stehen nun ganz im Fokus der Fertigstellung. Bereits an Pfingsten 2024 soll mit den Umzugsmaßnahmen begonnen werden.

Landrat Martin Sailer mach an dieser Stelle nochmals deutlich: „Das neue Paul-Klee-Gymnasium reiht sich als nächster Meilenstein in unsere andauernden Bestrebungen ein, die Bildungslandschaft in unserem Landkreis nachhaltig auszubauen. Mit der Sanierung des Justus-von-Liebig Gymnasiums in Neusäß schreiben wir diese Erfolgsgeschichte aktuell fort.“

 

In Neusäß investiert der Landkreis rund 66 Millionen Euro. Das Justus-von-Liebig-Gymnasium wird generalsaniert. Nicht allein in Gersthofen macht sich der Landkreis also für die Bildungsinfrastruktur stark, sondern die Landkreisverwaltung wie der Kreistag stemmen in Zusammenarbeit mit den Schulfamilien sogar zwei Großprojekte.

Mit dem Baubeginn in 2022 begann für die rund 900 Schüler des Gymnasiums in Neusäß ein turbulenter Umzug in die benachbarte ehemalige Berufsschule, wo bis in das Jahr 2025 der Unterricht fortgeführt wird. Das Stammgebäude des 1965 gegründeten Gymnasiums wird nämlich kernsaniert, um ab 2025 für die Schülerinnen und Schüler beste Lernbedingungen zu bieten. Die Kernsanierung erhält dabei die grundsätzliche Gebäudestruktur und bietet großzügig Raum für die Schule, die – wie alle Landkreisschulen – mit perspektivisch steigenden Schülerzahlen zu rechnen hat.

Die energetische Sanierung des rund 50 Jahre alten Baus erfolgt dabei anhand modernster Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsstandards. Zugleich kann die Schulfamilie auch mit einer Medienausstattung auf dem neuesten Stand der Technik wie einer erneuerten Möblierung rechnen.

„Nicht saniert werden die Sporthalle sowie die Mensa. An der Stelle der ehemaligen Gebäude, die mittlerweile abgerissen wurden, entstehen jeweils neue Bauten.“ erläutert Dr. Ludwig Lenzgeiger, Fraktionsgeschäftsführer. Kreisrat und Bürgermeister Richard Greiner ergänzt: „Der Neusäßer Bildungscampus, der neben dem Gymnasium auch die Realschule, die FOS und BOS sowie die Berufsschule umfasst, erhält zudem eine neue Dreifachturnhalle, die jeglichen Wettbewerbsstandards entspricht. Für ortsansässige Vereine entstehen so zudem neuen Potenziale.“

Die Mensa, welche ebenfalls neu errichtet wird, sorgt für die Verpflegung der Schülerinnen und Schüler sowie des gesamten Personals. Ein neues Parkdeck trägt zudem zur Entspannung der Verkehrssituation rund um das Schulzentrum bei.

„Das sanierte Justus-von-Liebig-Gymnasium ist ein weiterer Meilenstein für den Bildungslandkreis Augsburg und perspektivisch für den Standort Neusäß als überregional bedeutsamen Bildungscampus. Die finanziellen Lasten sind enorm, aber wir kämpfen für jeden Euro für die Bildung“, erklärt Landrat Martin Sailer.

 

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